Wenn man einen Transporter transportieren will…

Veröffentlicht: 1. November 2018 von Herrchen Chris in Jule, Pickup, Tiere
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Schon länger war geplant, dass wir am vergangenen Samstag (27.10.18) einen speziell für die Wildtierrettung umgebauten Fiat Ducato in Ludwigshafen für die Wildtierhilfe Schelderwald holen wollten.

Davor war natürlich die Frage, ob der Widder denn rechtzeitig aus der Werkstatt ist, wobei ich da aber eher weniger Sorgen hatte (siehe auch Ein entspannter Samstag 😉)
Die weitaus wichtigere Frage war, wo bekommen wir einen Anhänger her…

Aber auch die Frage war dank eines Bekannten schnell abgearbeitet und es musste nur noch geschaut werden, ob der Anhänger breit genug ist für den Transporter. Also hin zum Bekannten, den Anhänger ausgemessen und mit Ludwigshafen telefoniert wegen der Spurbreite vom Ducato.

Der Anhänger war ca. 2 Meter breit, der Ducato ist ca. 2 Meter breit, also passt das zirka alles in etwa. So etwas Optimismus muss ja schon dabei sein 😉

Und als dann das Wochenende des Transports vor der Türe stand, wurde am Freitagabend noch schnell der Anhänger geholt, damit wir Samstag morgens frühzeitig los können und niemanden wecken.
Problem: Unser Bekannter war noch nicht daheim und die Seilwinde für den Anhänger auch nicht.
Lösung: Wir nehmen den Anhänger mit und unser Bekannter brignt die Seilwinde später noch vorbei *tschakka*

Kaum daheim angekommen, gab es das nächste Problem, die Seilwinde ist bereits verliehen, aber moment, ich denke nach…

… ha, ich wusste doch, ich habe in der Garage auch noch eine kleine E-Seilwinde liegen, also alles okay 😀

So konnten wir alle beruhigt schlafen gehen und auf den nächsten Tag warten.

Am nächsten Morgen hat dann pünktlich um 6 Uhr der Wecker geklingelt und nach und nach haben sich Ronja, Jule und ich fertig gemacht zur Abfahrt.

Startklar

Nach einem kurzem Stop beim Bäcker für Frühstück und einen Kaffee für Jule ging es dann ab auf die Autobahn Richtung Süden.

Vorbei am Airport Frankfurt, wo Ronja die Flugzeuge direkt über uns beim Landeanflug betrachten konnte. Hatte ich mir am Vortag schon die Route angeschaut, hörte ich heute doch aufs Navi, was sich als katastrophal herausstellen sollte.
Das Navi wollte einmal quer durch Mannheim, was an und für sich gar nicht so schlimm gewesen wäre, wenn nicht die Brücken über den Rhein alle für Fahrzeuge über 2 Meter Breite gesperrt gewesen wären. Also noch ein wenig kreuz und quer gefahren, um den Rhein zu queren und dann waren wir endlich vor Ort beim Transporter.

Während Jule und der bisherige Besitzer des Transporters eben jenen aus seiner Parklücke geschoben haben, habe ich den Pickup in Position gebracht und alles vorbereitet. Und dann der nächste Schock, die Seilwinde windet nicht. Keine Ahnung, warum, Strom war da, Kontakte sauber, also irgendwas innen drin.

Also kurz hin und her überlegt und Jule kam dann zu dem Schluss, wir fragen mal bei der Werkstatt nach, wo der Ducato zur Behandlung war, ob die eine Möglichkeit haben. Hatten die nicht, also weiter überlegen.
Nächste Idee: wir haben ja Bekannte vom L200-Club in Ludwigshafen wohnen. Und die haben an ihrem L200 eine Seilwinde dran. Also kurz angerufen und, och nee, geht nicht. Der Pickup ist schon abgemeldet 😦

Okay, dann versuchen wir halt, die Seilwinde im Handbetrieb zu benutzen (was extra drauf steht, dass man das nicht machen soll!!!). Ging sogar recht gut, zumindest so lange, bis der Fiat direkt am Anhänger angelangt war. Während wir beim ersten Blick dort unten auch noch alle sagten, dass er passt, war in dem Moment klar, dass uns auf jeder Seite ca. 3-4 Zentimeter fehlen…. NEEEEEIIIIIIN
Noch dazu hat die Kurbel von der Seilwinde in dem Moment den Geist aufgegeben, sodass ein weiteres draufziehen eh nicht mehr möglich gewesen wäre.

Okay, unsere Bekannte mit dem L200 hat angeboten, bei ihrer Firma nachzufragen, wie breit denen ihr Anhänger ist, also noch mal kurz nachgefragt, aber auch der Anhänger ist nicht breit genug. So musste der Ducato dann doch wieder in seine Ecke und wir sind von dannen.
Aber nicht sehr weit, praktisch nur um die Ecke, wo wir uns beim Real hinstellten, um uns dort mit unserer Bekannten beim dortigen Bäcker zu treffen und etwas zu schnacken. Als unsere zwei Stunden Parkzeit dann um waren, haben wir uns wieder abgemacht. Überziehen wollten wir nicht, immerhin war die berüchtigte Parkraum-Control auch vor Ort. Wo ich es mir ja nicht nehmen lassen konnte, bei denen zu schauen, ob die überhaupt auch die vorgeschriebene Parkscheibe verwenden, abgesehen davon, dass die schon vor uns da standen und somit länger als erlaubt da waren. Es war keine Parkscheibe drin und ich konnte es mir nicht verkneifen, dass auch laut über den Parkplatz zu rufen, dass die Parkplatz-Aufsicht da mal schauen muss, dass da ein Auto ohne Parkscheibe ist und die jetzt dreißig Euro bezahlen müssen. Nein, böse bin ich nicht :-p

Für den Heimweg habe ich mich dann nicht ans Navi gehalten, sondern bin so gefahren, wie ich meinte und habe den direkten Weg zur Autobahn gewählt.
Nach einem kurzen Gespräch war das nächste Ziel dann die Abfahrt „Cargocity Süd / Zeppelinheim“, um dort irgendwo das Gespann hinzustellen und zum Plane-Spotting-Platz zu gehen.
Auf dem Weg zum Plane-Spotting wurde noch ein Tradi-Cache schnell gefunden und Ronja hat erkannt, welches alte, ungeschriebene Trucker-Gesetz auch heute noch seine Gültigkeit hat.

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Danach wurden die Flugzeuge im Landeanflug angeschaut, bewaffnet unter anderem auch mit Flightradar, immerhin möchte ich ja wissen, wo die herkommen und was da überhaupt kommt.

Nachdem dann etwas Ruhe im Anflug war, sind wir noch ein paar Meter weiter gegangen zum Luftbrücken-Denkmal, haben uns dort die Rosinenbomber angeschaut und nebenbei den dortigen Virtual-Cache noch gelöst.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Nachdem dann die Handy-Akkus leer wurden, es auch so langsam anfing kühl zu werden und keine Toilette in der Nähe war, haben wir uns dann wieder auf den Rückweg zum Widder gemacht und sind weiter gefahren zur Raststätte Wetterau, wo dann neben Toilette auch was zu Essen anstand. Danach ging es dann mit einem Tankstopp weiter nach Breitscheid, Anhänger wieder wegbringen und heim…

Tja, und morgen am Freitag startet der nächste Versuch, den Transporter zu holen. Diesmal sollte der Anhänger aber passen 😉

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Kommentare
  1. […] versucht, einen Tiertransporter für die Wildtierhilfe Schelderwald in Ludwigshafen zu holen (Hier […]

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